Vorteile des Tragens im Babytragetuch für Eltern & Kind

Vorteile des Tragens für das Baby

Vorteile des Tragens für Dein Baby

Babys sind nicht nur „Säuglinge“, sondern auch „Traglinge“ und mit dem Tragen wird eines ihrer Urbedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit befriedigt.

Dein Kind fühlt sich an Deinem Körper ge- borgen und geschützt. Es fühlt Deine Bewegungen, hört und riecht Dich. Das hat positive Auswirkungen auf die gesamte körperliche, motorische und geistige Entwicklung.

Auch für Eltern von Adoptivkindern ist das Tragetuch das „Medium“, um Geborgenheit, Sicherheit und das Urvertrauen zu vermitteln.

Blähungen und eventuelle Schmerzen der sogenannten Dreimonatskoliken können durch die leichte Massage der Bewegungen und die Wärme des Tragenden im Tragetuch stark vermindert werden.

Durch die schaukelnde Bewegung, wie auch während der Monate im Bauch der Mutter, werden Babys sanft beruhigt (auch bei „Schreikindern“ und Blähschmerzen!) und schlafen oft während des Tragens ein.

Der Gleichgewichtssinn wird durch die Viel- zahl der Bewegungen, die Dein Baby von Anfang an mit Dir macht, besonders geschult. Der Stoff- wechsel wird ebenfalls angeregt.

Die Spreizstellung der Beine hat positive Aus- wirkungen auf die Hüftentwicklung und kann helfen (zusätzlich zu orthopädischen Maßnahmen), Fehl- stellungen zu mindern und zu korrigieren. Frag bei Fehlstellungen jedoch zusätzlich Deinen Orthopäden oder Physiotherapeuten.

Dein Baby kann sich die Welt „von oben“ anschauen und fühlt von Anfang an: „Ich gehöre dazu“.

Vorteile des Tragens für die Eltern

Du kannst Dein Kind immer und überall (Einkaufen, Strand, Wald, Trödelmarkt, Bus/ Bahn...) bei Dir haben. Das ist mit einem Kinderwagen nicht möglich.

Auch Dein Bedürfnis nach Nähe zu Deinem Kind wird durch das Tuch einfach und selbstverständlich befriedigt.

Wenn Du schon ein größeres Kind (oder mehrere) hast, das auch noch seine „Streicheleinheiten“ braucht, hast Du dafür immer noch die Hände frei, während das „Kleine“ im Tuch ist.

Leichte Hausarbeiten (Staubputzen, Saugen, ...) kannst Du auch mit dem Kind im Tuch erledigen und musst nicht warten, bis Dein Kind schläft. Dadurch hast Du auch etwas mehr Zeit für Dich und kannst die Schlafzeiten Deines Kindes anderweitig nutzen.

Durch den engen Kontakt lernst Du Dein Kind besser kennen und kannst sehr schnell seine Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen. Damit schaffst Du eine gute Basis für das Urvertrauen.

Bei längerem Tragen (Du solltest mit kürzeren Tragezeiten anfangen, damit sich Deine Rücken-, Schulter- und Beckenbodenmuskulatur langsam an diese neuen Bewegungen gewöhnen kann) hast Du Dein Kind nahe bei Dir und bekommst keine „langen und schweren Arme“.

Durch den engen Kontakt lernst Du Dein Kind besser kennen und kannst sehr schnell seine Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen. Damit schaffst Du eine gute Basis für das Urvertrauen.

Bei längerem Tragen (Du solltest mit kürzeren Tragezeiten anfangen, damit sich Deine Rücken-, Schulter- und Beckenbodenmuskulatur langsam an diese neuen Bewegungen gewöhnen kann) hast Du Dein Kind nahe bei Dir und bekommst keine „langen und schweren Arme“.

Ein Tuch beansprucht wenig Platz und ist schnell griffbereit. Wenn Dein Kind z.B. laufen lernt und nach einiger Zeit müde wird, setzt Du es ein- fach in das Tuch. Dadurch kannst Du besser auf Dein Kind eingehen und Du musst Dich nicht die ganze Zeit mit dem Kinderwagen abmühen.

Auch für Väter ist das Tragen im Tragetuch eine schöne Möglichkeit, eine positive und intensive Beziehung zu Ihrem/n Kind/ern aufzubauen und den Körperkontakt ganz bewusst zu erleben und zu genießen. Nicht umsonst nennt man das Tragen auch "das Stillen der Väter".