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M-Position & Rundrücken
ergonomisches Babytragen im Detail erklärt
Wenn vom ergonomischen Babytragen die Rede ist, fallen zwei Begriffe besonders häufig: M-Position und Rundrücken. Auf dieser Seite findest Du eine fundierte, verständliche Erklärung beider Konzepte – mit dem Ziel, Zusammenhänge zu verstehen und Trageweisen besser einordnen zu können.
Warum die Haltung beim Babytragen so wichtig ist
Babys kommen mit einem noch unreifen Bewegungsapparat zur Welt. Hüftgelenke, Wirbelsäule und Muskulatur entwickeln sich erst im Laufe der Zeit. Eine ergonomische Tragehaltung unterstützt diese Entwicklung, statt sie zu behindern.
Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um altersgerechte Unterstützung: Das Baby wird so getragen, dass sein Körper bestmöglich entlastet wird und natürliche Bewegungsmuster erhalten bleiben.
Was ist die M-Position?
Die M-Position beschreibt die Haltung der Beine und Hüften eines getragenen Babys. Dabei sind die Knie höher als der Po positioniert, die Beine leicht gespreizt und angewinkelt – von vorne betrachtet ergibt sich eine Form ähnlich dem Buchstaben „M“.
- Die Hüftgelenke befinden sich in Beugung und Spreizung
- Der Oberschenkel wird über seine Länge gut unterstützt
- Das Hüftgelenk kann sich physiologisch weiterentwickeln
Diese Haltung entspricht der natürlichen Anhockhaltung, die Babys auch auf dem Arm einnehmen würden.
Warum wird die M-Position empfohlen?
Die M-Position gilt als hüftfreundlich, weil sie die Gelenkpfanne und den Hüftkopf in einer günstigen Stellung zueinander hält. Das kann die natürliche Reifung der Hüfte unterstützen.
Wichtig ist dabei: Die M-Position ist kein starres Konstrukt. Mit zunehmendem Alter und wachsender Muskulatur verändert sich die Haltung des Kindes.
Was bedeutet Rundrücken beim Babytragen?
Neugeborene haben von Natur aus eine C-förmig gerundete Wirbelsäule. Diese Rundung ist kein Zeichen von Instabilität, sondern ein normales Entwicklungsmerkmal.
Beim ergonomischen Babytragen wird diese natürliche Rundung sanft gestützt, ohne den Rücken aktiv „gerade zu ziehen“.
- Der Rücken bleibt in seiner natürlichen Form
- Es entsteht kein Hohlkreuz
- Die Wirbelsäule wird gleichmäßig unterstützt
Wie sich der Rücken mit dem Alter verändert
Mit zunehmender motorischer Entwicklung richtet sich die Wirbelsäule schrittweise auf: zuerst beim Anheben des Kopfes, später beim Sitzen, Krabbeln und Laufen.
Eine gute Tragehilfe passt sich dieser Entwicklung an und unterstützt den Rücken altersgerecht – ohne ihn in eine unnatürliche Position zu zwingen.
Häufige Missverständnisse rund um M-Position & Rundrücken
- Der Rücken muss nicht dauerhaft maximal rund sein
- Der Steg muss nicht immer bis zur Kniekehle reichen
- Ergonomie hängt nicht vom Tragesystem ab
Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Alter, Entwicklung, Trageweise und korrekter Einstellung.